Ausreden adé: 5 Motivationstipps, die dir helfen, ein Instrument zu lernen

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2020 wird DEIN Jahr? Wie so viele Andere hast bestimmt auch du dir vorgenommen, dir im neuen Jahrzehnt einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen: endlich ein Instrument spielen lernen! Aber sobald es um das Üben geht, meldet sich sofort der innere Schweinehund und schnell ist die scheinbar perfekte Ausrede gefunden. Schluss damit! 

Nach dem Lesen dieser 5 Punkte wird es dir leichter fallen, deine alten Gewohnheiten loszulassen und endlich mit dem Musizieren durchzustarten. 


Tipp 1: Deine Zeit ist kostbar. Also gehe dementsprechend damit um!

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Wie oft am Tag zücken wir in einer ruhigen Minute unseren allgegenwärtigen Begleiter, unser Smartphone, und drücken wie ferngesteuert auf das blaue Facebook-Icon. Dabei können soziale Medien zu regelrechten Zeitfressern werden. Seien wir ehrlich, was bringt es dir wirklich, das hundertste Hundebaby-Video anzusehen? Einer Studie aus dem Jahr 2018 zufolge, verbringt der Durchschnittsdeutsche 64 Minuten pro Tag auf sozialen Medien. 

Dabei reicht schon ein Drittel davon, also 20 Minuten Üben pro Tag aus, um schnelle Fortschritte beim Lernen eines Instruments zu machen. Du willst Gitarre lernen? Könntest du also 10 bis 20 Minuten in denen du planlos auf Social Media Seiten herumsurfst nicht besser nutzen? Du kennst die Antwort selbst. Also: weniger Hundebabys und mehr Musik machen! 


Tipp 2: Stress dich nicht! Mit kleinen Schritten zum Ziel 

“Celebrate every tiny victory.” Dieser Spruch drückt aus, dass man sich auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren soll, seien sie noch so klein. Viel zu oft sehen wir die Dinge viel präsenter, die wir noch nicht können oder noch nicht erreicht haben. Dabei lassen wir aber außer Acht, was wir schon erreicht und gelernt haben

Wenn du dich also wieder mal bei dem Gedanken erwischt, was du schon längst hättest spielen wollen aber noch nicht kannst, dreh den Spieß doch einfach mal um und denke an das was du bereits kannst, und sei es nur eine Tonabfolge die schon gut funktioniert! Auch wenn es noch dauern wird, bis du das ganze Lied einwandfrei durchspielen können wirst, Erfolg kommt in kleinen Schritten.

Stecke deine Ziele also fürs Erste klein. Wenn du dir vornimmst, nach bereits einem Jahr wie ein Virtuose Klavier zu spielen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du enttäuscht sein wirst und die Motivation am Spielen komplett verlierst. Du solltest also anfangen, dich über jeden Babystep zu freuen. Denn kein Meister ist vom Himmel gefallen. Und jeder hat ein eigenes Lerntempo. 


Tipp 3: Üben nicht als Termin sondern als Ausgleich betrachten 

Wie in Punkt 1 bereits erwähnt, macht man beim Instrument lernen am schnellsten Fortschritte, wenn man jeden Tag ein bisschen und nicht einmal in der Woche stundenlang übt. Doch im stressigen Alltagsleben, in dem wir täglich mit kilometerlangen To-Do-Listen und vollgestopften Kalendern kämpfen, noch einen weiteren täglichen “Termin” reinquetschen? Das geht sich einfach nicht aus! 

Der entscheidende Punkt ist die Perspektive. Klar steigt das Bedürfnis, sich nach Feierabend nur noch vom Fernseher berieseln zu lassen, wenn der Arbeitstag wiedermal stressig war. Nach dem Abendessen dann noch die Gitarre statt die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und zu üben, wirkt wie ein zusätzlicher Stressfaktor. Du willst einfach mal abschalten. Genau das kannst du aber! 

Viele vergessen: Ein Instrument zu spielen, hat vielmehr mit Spaß an der Musik als mit Leistung zu tun. Musik zu machen ist für viele ein Ausgleich zum Büroalltag, ein Ventil für angestaute Emotionen oder ein beruhigendes Ritual. Sich Zeit zu nehmen, ein Instrument zu spielen, heißt Zeit für sich selbst nehmen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wird es dir das nächste Mal viel leichter fallen, dein Instrument in die Hand zu nehmen! 


Tipp 4: Lerne das Instrument, dass du wirklich willst 

Bei Vielen stellt sich ganz zu Beginn die Frage: Welches Instrument ist einfach zu lernen? Dabei werden meist Klavier, Gitarre und Flöte genannt. Besonders bei Kindern werden diese Instrumente empfohlen, wegen der, verglichen mit Streichinstrumenten, einfachen Tonerzeugung. Auf diesen Instrumenten hören sich die Klänge ohne viel Aufwand “besser” an und das Spielen von einfachen Liedern ist nach sehr kurzer Zeit möglich. 

Auch bei Erwachsenen bietet es sich an, ein einfaches Instrument zu lernen. Wenn es aber dein insgeheimer Wunsch ist, Cello oder Schlagzeug zu spielen, solltest du diesem Wunsch nachgehen! Dich regelmäßig mit einem Instrument zu beschäftigen, dessen Klang oder Handhabung dich aber eigentlich nervt, wird dich schnell demotivieren. Du willst eigentlich nicht akustische Gitarre spielen lernen sondern E-Gitarre? 

Versuche herauszufinden, ob es dir wichtiger ist, sehr schnell Fortschritte zu machen, oder mit einem kleinen bisschen Mehr an Geduld dein Lieblingsinstrument zu spielen. Die Aussage “einfach zu spielende Instrumente” sollte man außerdem relativ sehen, da “einfach” individuell sehr unterschiedlich ist! Während manch einer keine Probleme beim Klavier lernen hat, ist so manch anderer mit dem gleichzeitigen, aber unterschiedlichem Spielen beider Hände überfordert. Finde das Instrument, dass zu dir passt und mit dem du dich wohlfühlst! 


Tipp 5:  Mehr Motivation mit dem/der richtigem/n LehrerIn 

Auch wenn die intrinsische Motivation, also die von innen, von dir selbst kommende Motivation, noch so hoch ist, irgendwann kommt man beim Erlernen eines Instrumentes an einen Punkt, über den man alleine schwer hinwegkommt. Beispielsweise tut man sich unglaublich schwer, die angegebenen Fingersätze beim Klavier spielen einzuhalten oder ein besonders schwerer Gitarrenakkord ist jedes Mal eher ein Scheppern und als ein richtiger Klang. 

Selbst wenn man diese Problemstellen gefühlt hundert Mal übt, schafft man es einfach nicht, sie einwandfrei zu meistern. Irgendwann setzt da bei jedem der Frust ein und bricht das Üben demotiviert ab. Um dieses Worst-Case-Szenarium zu vermeiden, solltest du unbedingt Musikunterricht nehmen. 

Menschen, die gut darin sind, sich Dinge selbst beizubringen, wollen oft nicht auf Hilfe von außen angewiesen sein. Aber auch bei ihnen schleichen sich Fehler ein, die man alleine nur schwer beheben kann. Vielleicht konzentrierst du dich beim Gitarre spielen, so sehr auf die richtige Haltung der rechten Hand, und bemerkst deswegen nicht, dass eine falsche Haltung der linken Hand für den unschönen Klang verantwortlich ist?

Desto länger du mit solchen eingelernten Fehlern übst, desto schwieriger wird es sein, diese wieder zu korrigieren. Einer/em MusiklehrerIn fallen diese Fehler sofort auf und zeigt dir, wie man’s richtig macht. 


Dabei bist du nicht gezwungen, eine hohe Geldsumme für wöchentlichen Unterricht auszugeben. Bereits ein oder zwei Stunden im Monat, helfen dir, dein Spiel zu optimieren und die Motivation beizubehalten. Klicke hier, um MusiklehrerInnen in Wien für alle Instrumente miteinander zu vergleichen, und den perfekten Musikunterricht für Kinder und Erwachsene  zu finden. 



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Lena-Maria Heinzle, Author dieses Artikels

Über Lena-Maria Heinzle

Ich habe seit meiner Jugend Unterrichtserfahrung in Klavier, Gitarre, Blockflöte, Violine und Gesang gesammelt. Musik ist also mehr als ein Hobby für mich. In meinem Publizistikstudium konnte ich außerdem mein großes Interesse an Medien weiter ausbauen. Bei Lessondo bin ich darum für Social Media und den Blog verantwortlich und kann dort meine Ideen in kreativen Content umwandeln.


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